Ples

Ples (deutsch: Plesdorf) ist ein Dorf und ein Teil der Gemeinde Bistrica ob Sotli in Slowenien. Es liegt in der historischen Region Untersteiermark an der kroatischen Grenze.

Die Ortsgemarkung nimmt den nördlichen Bereich der Gemeinde ein und liegt westlich des Baches Bistrica/Feistritz in einem sonnigen, mit Weingärten kultivierten Hügelland. Das Ortsgebiet umfasst eine Fläche von 132 ha und grenzt an die Gemeindeteile Polje pri Bistrici im Osten, Hrastje ob Bistrici im Süden und Srebrnik im Westen. Im Osten und Norden berührt die Dorfflur den Fluss Sotla, der hier die slowenisch-kroatische Grenze markiert.

Der Ort zählt 60 Einwohner (2002) und nimmt eine mittlere Höhe von 240 m. i. J. ein. Die Winzerhäuser sowie die landwirtschaftlichen Gehöfte der Streusiedlung verteilen sich über die gesamte Dorfgemarkung. Auf dem höchsten Punkt der Ortsflur, dem Hügel Vina Gora (327 m. i how to soften meat before cooking. J.), erhebt sich die Heilig-Kreuz Kirche/Cerkev sv. Križa aus dem 17. Jahrhundert. Das Dorf Ples wird im Süden seines Siedlungsgebietes von der Hauptstraße 219 gesäumt, einem uralten Handelsweg, der die beiden untersteirischen Städte Brežice/Rann und Slovenska Bistrica/Windischfeistritz verbindet.

Das Dorf wird erstmals im Jahre 1480 urkundlich erwähnt und zwar gleich in drei Variationen: „Ples“, „Plesdorf“ und „an der Pless“. Im Urbar der Herrschaft Königsberg aus dem Jahre 1566 wird die Siedlung und sieben abgabenpflichtige Untertanen genannt: „Vnter Ambt Pleßdorff: Suppan Martin, Matheko, Oswald Prach, Lukas, Gregor, Philipp Pangratschitsch, Jansche Pangratschitsch“, ferner wird in diesem Verzeichnis ein „Jakob“ in „Wonnigori“ erwähnt, der Zehntpflichtige, der den Hügel Vina Gora bearbeitete.

In der josephinischen Landesaufnahme (1784–1787) wird die Siedlung ebenfalls dargestellt: Im „unteren Dorf gegen Süden ergiest sich der Bach Feistritz windisch Bisztritschicza in die Szotla glass water bottle uk, alwo er eine Mühle treibt“… „von dem Berg, vorauf die Kirche St. Kris steht, kann viel Gegend übersehen werden…“.

Auch Carl Schmutz führt 1822 den Ort in seinem „Lexikon von Steiermark“ an: „Pleßdorf, windisch Plesje, Cillier-Kreis, Gemeinde des Bezirkes und der Grundherrschaft Wisell, Pfarre St. Peter bey Königsberg. Flächenmaß zusammen mit Silberberg, 324 Joch und 1304 Quadratklafter, worunter Aecker 81 Joch und 634 Quadratklafter large waterproof bags, Wiesen 104 Joch und 132 Quadratklafter, Gärten 1331 Quadratklafter, Huthweiden 114 Joch und 1130 Quadratklafter, Weingärten 23 Joch und 975 Quadratklafter. Häuser 16, Wohnparteien 21, einheimische Bevölkerung 123, worunter 66 weibliche Seelen. Viehstand Kühe 6“.

Im „Lexikon von Steiermark“ von Josef Andreas Janisch (ab 1878) fand der Ort ebenfalls Aufnahme: „Plesdorf, slov. Ples, Katastral-Gemeinde der Ortsgemeinde St. Peter bei Königsberg, Gerichtsbezirk Drachenburg, nach St. Peter bei Königsberg eingepfarrt und eingeschult, hat 476 Joch oder 273,700 Hkt., 47 Häuser und 226 Seelen (111 ml., 115 wbl.) und besteht aus den Ortschaften Plesdorf und Silberberg; erstere hat 18 Häuser mit 100 Seelen (50 ml., 50 wbl.). Die Gemeinde wird östlich durch die Sottla von Croatien getrennt, ist an diesem Flusse eben, in den westlichen Theilen aber hügelig, wo Weinbau getrieben wird. Die Straße von Windischlandsberg nach St. Peter und Rann führt an der Westgrenze der Gemeinde vorüber. Am Silberberge ist eine dem heil. Kreuz geweihte Kapelle.“

Bei der Volkszählung im Jahre 1880 bestand Plesdorf aus 20 bewohnten Häusern. Gezählt wurden 119 anwesende Einwohner, (60 ml. und 59 wbl.) die sich alle zur katholischen Religion bekannten. Slowenisch als Umgangssprache verwendeten 115 der Ortsbewohner, deutsch als Umgangssprache wurde nicht angegeben.

Im Jahre 1931 gehörte das Dorf Ples mit seinen 106 Einwohnern zur Gemeinde Sveti Petar pod Svetimi gorami (St. Peter unter dem Hl. Berg) und lag im Draubanat/Dravska banovina des Königreichs Jugoslawien.

Nach der „Zerschlagung“ des jugoslawischen Staates durch die Achsenmächte im April 1941 okkupierte das Großdeutsche Reich auch das untersteirische Gebiet. Sofort wurde mit dem „Neuaufbau“ von Verwaltung und Wirtschaft begonnen. Für den Ort Ples mit seiner slowenischen Bevölkerung hatte diese Neuordnung zur Folge, dass nahezu die gesamte Einwohnerschaft im November und Dezember 1941 in Lager der Volksdeutschen Mittelstelle (VoMi) nach Deutschland deportiert wurde. In die freigemachten Häuser und Höfe wurden Volksdeutsche aus der Gottschee angesiedelt.

Neal R. Norrick

Neal R wholesale striped socks. Norrick (* 13. August 1948) ist ein US-amerikanischer Linguist und Professor an der Universität des Saarlandes.

Norrick studierte an der Lehigh University und an der University of North Carolina at Chapel Hill how do i tenderize steak, bevor er 1978 an der Universität Regensburg mit seiner Promotion in Allgemeiner Sprachwissenschaft seine wissenschaftliche Karriere begann. In den Jahren 1972 bis 1984 war er an den Universitäten Regensburg, Würzburg, Hamburg und Kassel tätig, wo er sich auch 1984 mit seiner Arbeit über englische Sprichwörter habilitierte tea bottle thermos. Norrick war von 1985 bis 1997 Professor an der Northern Illinois University. 1994 vertrat er die Professur für Englische Sprachwissenschaft an der Technischen Universität Braunschweig. Von 1997 bis zu seiner Emeritierung 2013 hatte er den Lehrstuhl für Englische Sprachwissenschaft an der Universität des Saarlandes inne.

In seinen wissenschaftlichen Arbeiten befasste sich Norrick zunächst mit der Systemlinguistik in den Bereichen der Syntax, Semantik und Pragmatik der englischen Sprache how to soften meat before cooking, später auch mit anderen Themen wie Fachsprache, Poetik und Metapher. Seit 1985 widmet er sich zunehmend der Erforschung von Struktur und Dynamik der gesprochenen Sprache. Seine Schwerpunkte liegen hier vor allem auf konversationellem Humor und Alltagserzählungen. 1993 erschien seine Monographie Conversational Joking: Humor in Everyday Talk, eine Studie zu Humor in der Alltagskommunikation. Seine Untersuchungen zum Erzählen im Gespräch mündeten in dem 2000 veröffentlichten Buch Conversational Narrative: Storytelling in Everyday Talk. Ein weiteres Forschungsinteresse ist die Phraseologie. So hat er sich in seiner Habilitationsschrift How Proverbs Mean: Semantic Studies in English Proverbs damit beschäftigt und ist Mitherausgeber des 2007 erschienenen Internationalen Handbuchs der Phraseologie. Darüber hinaus ist Norrick Co-Editor in Chief der Zeitschrift Journal of Pragmatics und sitzt im wissenschaftlichen Beirat der Zeitschriften Text & Talk, Humor: International Journal of Humor Research, Discourse Processes, International Review of Pragmatics; Lodz Papers in Pragmatics und Journal of Language Aggression and Conflict.

Norrick hat in Saarbrücken einen Korpus gesprochener englischer Sprache zusammengestellt. Diese frei zugängliche Datensammlung besteht unter anderem aus Transkriptionen von Alltagsgesprächen und -erzählungen, soziolinguistischen Interviews, Scherzkommunikation sowie Unterrichtssequenzen. Der SCoSE wird kontinuierlich erweitert und dient als Grundlage für vielfältige sprachwissenschaftliche Forschungsarbeiten.

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