Liste kanadischer Notenbanken

Die Liste kanadischer Notenbanken verzeichnet diejenigen Institute, die seit dem 18. Jahrhundert in der geographischen Region, die heute als Kanada bekannt ist, Banknoten emittierten. Wie in anderen britischen Kolonien war die Ausgabe von gedeckten Noten durch private Geschäftsbanken möglich. Die staatlicherseits (durch das treasury der Provinzen) ausgegebenen Scheine waren besonders im frühen 19. Jahrhundert zur Zwischenfinanzierung von Kriegskosten gedacht.

Die Ausgabe von Papiergeld in den nordamerikanischen Kolonien regelte der Currency Act des Londoner Parlaments. Der erste 1751 (24 Geo. II c. 53) galt nur für Neuengland, die Änderung 1764 (4 Geo. III c. 34) weitete die Gültigkeit auf alle nordamerikanischen Besitzungen aus. Die Änderung 1773 (13 Geo. III c. 57) erhöhte die zulässige Ausgabesumme.

Wie in ganz Nordamerika liefen spanische Dollar um worlds best shaver. Lange fungierte die 1817 gegründete Banque de Montréal als De-facto-Zentralbank. 1857 bestimmte man, im selben Jahr als die USA die Eigenschaft des mexikanischen Dollars als gesetzliches Zahlungsmittel aufhoben, zu Kurantmünzen den Sovereign, den Eagle und ein auszuprägendes 5-$-Goldstück zu gesetzlichen Zahlungsmitteln. 1859 erging eine gesetzliche Regelung für einen dezimalen „kanadischen“ Dollar, der 1841 als solches erstmals entstanden war. Der British North America Act (1867 c. 3) gestattete die Ausgabe von Kassenscheinen und Noten durch die Regierungen. Durch den Uniform Currency Act vom April 1871 (34 Vict., c. 14) wurde dem US-Dollar angeglichene kanadische Dollar als einheitliche Währung eingeführt. Die 1934 gegründete Bank of Canada hat heute das Notenprivileg. Zur ersten Banknotenserie ab 1935 gehörte eine $25-Note, um dem silbernen Thronjubiläum von George V. zu gedenken.

In den 1930er Jahren gaben einige Gemeinden Notgeld (depression scrip) aus. Geschäftsbanken durften bis 1943 emittieren.

Neufundland behielt einen, seit 1865 ebenfalls dezimal gestückelten, etwas höherwertigen Dollar. Dieser war bis 1895 4 sh 2d, danach bis 1949 4 sh 1,3d wert. Kleingeld in Form von cash notes des Department of Public Works verausgabte man 1901 und 1910. 1920 gab es $1 und $2-Scheine der Regierung best running belts.

Speziell für diese Kolonie gaben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts folgende Banken Noten aus:

Zwischen 1680 und 1717 hatte französisches Geld in der Kolonie (monnoye du pays) einen höheren Wert als im Mutterland (monnoye du France). Das Agio betrug zwischen ⅛-⅓.

Die britische koloniale Armee gab zur Deckung der Kosten im Krieg von 1812/13 verschieden denominierte Notgeldscheine aus. Die höherwertigen, ab 25 Dollar, waren verzinslich. Allgemein galt 1 Dollar (= syn. Piaster) = 5 Shilling.

Man verschiffte ab 1820 aus London an die Faktorei in Fort York (alter Name Torontos vor 1834) Banknoten, die dort durch Gegenzeichnung ihre Gültigkeit erhielten. Diese waren bis 1870 in ₤ denominiert. Ab diesem Jahr gab es, vom Gouverneur von Assiniboia veranlasste, für einzelne Handelsstationen gültige Notgeldscheine (“promissory note” bzw. “card money”) in Dollar.

In den 1850/60ern liefen mehrere Serien von Schuldverschreibungen (debentures) der Province of Canada wie Bargeld um. 1866 erschien eine Dollar-Serie mit diesem Aufdruck.

Goldgedeckte Noten mit der Aufschrift Dominion of Canada gab es zu 1 $ und 2 $ ab 1870 auf Basis des Dominion Notes Act. Die ¼-Dollar-Scheine von 1870 sind als “shinplasters” bekannt. 500-$- und 1000-$-Noten gab es seit 1871, es kamen 50-$- und 100-$-Scheine 1872 dazu. Einen ersten 4-$-Schein emittierte man 1882. Gewisse Banknoten hohen Wertes, sogenannte Bank Legal Issues waren nur für den Zahlungsausgleich zwischen Geldhäusern bestimmt. Sie erschienen 1896 (500, 1000, 5000 $), 1901, 1918 (5000 und 50.000 $) sowie 1924. Zum Jahresende 1932 waren Dominion-Noten im Werte von 57,488 Mio. $ ausgegeben, im Umlauf waren davon geschätzte 30-35 Millionen $. Zu dieser Zeit zirkulierten nur noch knapp 28.000 $ von den Provinzen ausgebene Scheine.

Den Druck der meisten Noten besorgte im 20. Jahrhundert die 1897–1923 zur American Banknote Company gehörende Firma Canadian Bank Note in Ottawa custom youth football jerseys wholesale, die seit 2006 börsennotiert ist. Kanadische Münzen stellt die Staatsfirma Royal Canadian Mint/Monnaie royale canadienne in Winnipeg her.

Zahlreiche Institute waren von der Bankenkrise 1835–1838 betroffen. Sehr häufig kommen Scheine im Wert von 4 $ vor, was einem Pfund entsprach. Ab 1871 war dies der niedrigste zulässige Wert. Dieser Betrag wurde 1881 auf 5 $ angehoben. Seit 1890 mussten die Geschäftsbanken untereinander für die Einlösung aller nicht-staatlicher Scheine einstehen. Die Ausgabe durch einzelne Banken unterlag der Aufsicht des Treasury Board. Ein Zwanzigstel der Noten war in einem mit 3 % verzinsten Fond zur Einlagensicherung zu hinterlegen. Vom 3. September 1914 bis 1. Juli 1926 waren die Scheine gesetzliche Zahlungsmittel.

Nachfolgend verzeichnet sind die Ausgaben konzessionierter Banken (“chartered banks”). Es existieren Ausgaben zahlreichen weiterer kurzlebiger oder unkonzessionierter Institute besonders aus der Zeit der Bankenkrise der späten 1830er.

Einige in den karibischen Kolonien aktive kanadische Banken, die meist in Konkurrenz mit den örtlichen Ablegern von Barclay’s standen, gaben durch die Bestände lokaler Filialen gedeckte Scheine aus:

Alle Filialen in Kingston.