Matronen

Matronen, Matronae (von lateinisch matrona „Familienmutter, vornehme Dame“), Matres (auch Deae Matres) oder Matrae (von lateinisch mater „Mutter“) sind nur in der Mehrzahl, überwiegend in Dreizahl auftretende Muttergottheiten der römischen, germanischen und keltischen Religion. Sie sind einzig durch Inschriften und bildliche Darstellungen bekannt, antike Schriftquellen zu ihnen fehlen.

Dargestellt werden sie in Form einer sitzenden Dreiergruppe auf Votivsteinen und Altären vor allem in den Nordwest- und Nordost-Provinzen des Römischen Reiches sowie in Gallien, Nordspanien und Norditalien.

Über 800 Matronensteine sind bisher alleine auf dem Gebiet der ehemaligen römischen Provinz Niedergermanien gefunden worden, gehäuft im südlichen Rheinland, weitere Weihesteine wurden in Südfrankreich und Süditalien gefunden. Alle tragen lateinische Inschriften, bei denen die Namen einheimischer Stifter in die lateinische Schrift übertragen wurden (Latinisierung), zahlreich sind aber auch die Stifter mit rein römischen Namen. Die älteste gefundene Inschrift datiert zwischen 70 und 89 n. Chr. aus Andernach, die späteste in das Jahr 240. Es sind etwa 70 Beinamen der Göttinnen bekannt, die stiftenden Personen tragen römische, keltische und germanische Namen, sodass von einem gallo-römisch-germanischen Kult gesprochen wird. Die Göttinnensteine wurden gestiftet, um Schutz für die Familie, Fruchtbarkeit oder beruflichen Erfolg zu erbitten, oder als Dank für die Errettung von einer Gefahr oder Krankheit. Es ist nicht belegt, wie und ob sie angebetet wurden, aber auf zahlreichen Matronensteinen findet sich die Abkürzung „V S L&nbsp cleancut shaver;M“ (Votum Solvit Libens Merito: „Das Gelübde gern und verdienstvoll eingelöst“, kurz L M, siehe die Gripswalder Matronensteine). Solche Gelübde lassen erkennen, dass die Matronen um Schutz, Beistand und Segen im weitestens Sinne angerufen wurden.

Weihesteine mit figürlichen Reliefs präsentieren die Matronen fast ausschließlich als Dreiheit (Trinität): in der Mitte eine jüngere Frau mit offenen schulterlangen Haaren, links und rechts neben ihr zwei ältere Frauen mit auffallenden Hauben als Kopfbedeckung (wie sie verheiratete und verwitwete Ubierinnen in und um Köln trugen). Die Darstellungen sind mit kleinen Obstkörben, Blumen, Ähren oder einem Kästchen mit Weihrauch versehen. Diese weibliche Trinität wird mit den weiblichen Altersstufen Junge Frau, Mutter und Alte Frau in Verbindung gebracht. Matronenheiligtümer wurden beispielsweise in der Eifel ausgegraben, so der Tempelbezirk von Pesch und in der Tempelanlage Görresburg. Die Matronen sind vermutlich die Grundlage der Juffernsagen im westlichen Rheinland.

In der römischen Religion existiert keine direkt entsprechende Definition für Matronae youth soccer uniforms. Die Bezeichnungen unterscheiden sich, vermutlich geographisch bedingt: in Oberitalien Matronae, in Britannien Matres, in Gallien meist Matrae (Dativableitung) und Matres. Im Inschriftencorpus treten zum herkömmlich geläufigen Matronis gelegentlich Titel wie „Dea“ und „Deae“ und „Sanctus“ hinzu.

Votivsteine und Altäre waren in vielen Fällen keine alleinstehenden Denkmäler, sondern wurden häufig in Verbindung mit Kultzentren oder Tempelanlagen gebaut. Beispiele dafür wurden in Bonn, Eschweiler, Geuenich (bei Inden), Pesch und Görresburg bei Nettersheim gefunden.

Über die konkrete Form des Matronenkults ist wenig bekannt, er wurde verbreitet durch römische Legionäre, insbesondere germanische Militärangehörige und (Um-)Siedler, beispielsweise im provinzialrömischen Niederrheingebiet. Neben sogenannten Fruchtkörben (Apfel, Granatapfel, Birne, Pinienzapfen), die die Matronen auf ihrem Schoß tragen, hin und wieder auch ein Schatzkästchen, finden sich auch Darstellungen von Opferszenen, Weihrauch und Tieropfern wie Eber und Fisch. Die sonstigen Beigaben sind Pflanzen, Bäume, das Füllhorn (wiederum mit Granatapfel, Birne und Pinienzapfen) sowie (Wickel-)Kinder. Die Darstellung der Matronen deutet auf das zyklische Geschehen in der Natur, den Jahreszeiten, der allgemeinen Fruchtbarkeit (Fertilität) hin.

Die Verehrung der Matronen als Muttergöttinnen oder religiös verehrte Frauen klingt auch an in späteren Kulten für die nordischen Dise, der angelsächsischen Mōdraniht („Nacht der Mütter“) sowie vermutlich in den literarischen Idisi des Ersten Merseburger Zauberspruchs.

Bei allen auf Matronensteinen gefundenen Inschriften kommt zum Namensteil „Matronae“, „Matres“ oder „Deae“ meist ein Beiname als Zusatz, beispielsweise Matronae Vacallinehae (Gewässer- und Ortsname), dabei ist die Häufigkeit der auftretenden Namen sehr unterschiedlich (siehe Liste von Matronennamen). Während die meisten nur einmal auftreten, lassen sich bei anderen gebietsweise Verdichtungen feststellen, die möglicherweise auf Kultzentren hinweisen. In vielen Fällen können die Namen nicht mehr gedeutet werden. Bei manchen lassen sich Schlüsse auf die Art und Funktion der Göttinnen ziehen, so finden sich verschiedene Schutz-, Quell- und Wassergöttinnen.

Lexika:

Weitere Fachliteratur:

Percy Loraine

Sir Percy Lyham Loraine, 12th Baronet, GCMG, PC (5 November 1880 – 23 May 1961) was a British diplomat. He was British High Commissioner to Egypt from 1929 to 1933, British Ambassador to Turkey from 1933 to 1939 and British Ambassador to Italy from 1939 to 1940. In later life he was involved in breeding thoroughbreds for horse racing and won the 2000 Guineas Stakes in 1954 with Darius. He was the last of the Loraine baronets thermos water bottle, having no sons to succeed him.

Loraine was born in London on 5 November 1880 the second son of Admiral Sir Lambton Loraine, the 11th Baronet and his wife Frederica Mary née Broke. Educated at Eton College from 1893 until 1899 when he went to New College, Oxford. In 1899 at the start of the Second Boer War he joined the Imperial Yeomanry and served on active duty in South Africa until 1902. In 1904, he joined the diplomatic service.

He first served in the Middle East, at the British missions in Istanbul and Tehran, where he was Envoy Extraordinary and Minister Plenipotentiary 1921-26, before being posted in Rome, Beijing, Paris and Madrid. He took part in the 1919 Paris Peace Conference which was held following the end of World War I, before being sent as minister in Tehran and then Athens.

In 1929, he was appointed as High Commissioner for Egypt and the Sudan youth soccer uniforms. However, his policy of allowing King Fuad I to control the government led to his removal in 1933.

He became close to Turkish President Mustafa Kemal Atatürk while serving in Ankara, which improved the relations between the two countries. While ambassador, Loraine visited Atatürk on his deathbed and later gave a BBC broadcast paying tribute to Atatürk on the 10th anniversary of his death.

He was the last British ambassador to Italy before the start of World War II. Loraine was reputedly nicknamed ‘pompous Percy’ by his staff. Winston Churchill did not seek his advice on Middle Eastern matters during the war, and he retired from public life.

Loraine retired from his diplomatic career in 1940. He took an interest in horse racing and thoroughbred horse breeding: his horse Darius won the 2000 Guineas in 1954 waterproof containers. He worked for the Jockey Club on the introduction of photo-finish cameras to racing.

He died at his London home on the 23 May 1961 aged 80. He had no children and the baronetcy became extinct.

Loraine was appointed a Privy Counsellor in 1933, a CMG in 1921, KCMG in 1925 and GCMG in 1937.

His brother Eustace died unmarried in an aircraft accident 1912 so when his father died in 1917 he succeeded as the 12th baronet. In 1924 Percy Loraine married Louise Violet Beatrice, daughter of Major-General Edward Montagu-Stuart-Wortley, brother of the 2nd Earl of Wharncliffe. Sir Percy lived at Styford Hall, Stocksfield-on-Tyne, and at Wilton Crescent, Belgravia. His friends included Gertrude Bell, fellow diplomat Sir Lancelot Oliphant, and Sir Arnold Wilson.

Feuerland (Berlin)

Als Feuerland bezeichnete der Volksmund Mitte des 19. Jahrhunderts die industrielle Keimzelle Berlins. Sie lag in der Oranienburger Vorstadt im heutigen Ortsteil Mitte.

In der Gegend nordöstlich des Oranienburger Tores, zwischen der Chausseestraße, der Berliner Zollmauer (entlang der heutigen Torstraße), der Gartenstraße und der Liesenstraße siedelten sich viele Betriebe der aufstrebenden Metallindustrie, besonders des Maschinenbaus an.

1847 waren auf diesem eng begrenzten Gebiet 33 metallverarbeitende Betriebe mit über 3000 Beschäftigten ansässig youth soccer uniforms.

Der Publizist Robert Springer belegt die Bezeichnung 1854 in der Zeitschrift Die Gartenlaube: „Das originellste Gepräge aber erhält dieser Stadttheil durch die Menge der Fabriken, fast ausschließlich Maschinenwerkstätten und Metallgießereien. Wohin man das Auge richtet, erblickt man thurmhohe, zugespitzte Schornsteine; ein weites Gebiet, bedeckt mit Obelisken, die der Pharao der Industrie erbauet hat. Der berliner Volkswitz nennt daher diese Gegend das „Feuerland,“ denn jene Essen sprühen Funken und athmen schwarzen Rauch aus, wie die Feuerstätten des Vulkans.“

Von der Oranienburger Vorstadt sind weitere, weniger volkstümliche Bezeichnungen bekannt

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. Im Berliner Volks-Kalender von 1855 hieß sie „Birmingham der Mark“, nach der englischen Industriestadt Birmingham running belts with water bottles. Überliefert ist auch „Schmiede des Cyclop“; die mythischen Kyklopen schmiedeten im Inneren von Vulkanen Waffen.

Die schwerindustriellen Betriebe stellten ihre Produktion ein oder zogen aus dem beengten Gebiet bis in die 1880er-Jahre an den damaligen Stadtrand, zunächst nach Gesundbrunnen und Moabit, in einer zweiten Welle nach 1900 weiter nach Spandau oder Reinickendorf (Borsigwalde). Straßennamen wie Borsigstraße, Pflugstraße

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, Schwartzkopffstraße und Wöhlertstraße sowie einzelne verbliebene Gebäude erinnern an diese Zeit. Eine Informationstafel an der Ecke Chaussee-/Tieckstraße ist dem Feuerland gewidmet.

Koordinaten:

Ornago

Ornago (Urnàgh in dialetto brianzolo) è un comune di 4.948 abitanti della provincia di Monza e Brianza.
Dal 1º settembre 2010 la parrocchia di Ornago si è fusa con le parrocchie di Bellusco, Cavenago di Brianza e Mezzago formando la Comunità Pastorale Santa Maria Maddalena.

Si trova nella pianura padana, al limite delle colline della Brianza, a nord est di Milano, da cui dista 20 km. Dista inoltre: da Monza, capoluogo di provincia, circa 14 km youth soccer uniforms. Ornago è un comune compreso nel territorio del Vimercatese. Parte del suo territorio è compreso nel parco locale di interesse sovracomunale del Rio vallone.

La biblioteca civica di Ornago venne fondata nel 1955, e dal 1978 fa parte del Sistema Bibliotecario del Vimercatese che comprende oltre alle biblioteche della città, quelle dei comuni di: Aicurzio, Arcore, Basiano, Bellusco, Bernareggio, Burago di Molgora, Busnago, Cambiago, Camparada, Caponago, Carnate, Cavenago di Brianza, Concorezzo, Cornate d’Adda, Correzzana, Grezzago, Lesmo, Masate, Mezzago, Pozzo d’Adda, Ronco Briantino, Sulbiate, Trezzano Rosa, Trezzo sull’Adda, Usmate Velate, Vaprio d’Adda, Vimercate. Dal 1995, la biblioteca ha sede nel primo piano del Centro Socio Culturale sito in via C.Porta, dove trovano posto anche un grande auditorium e diverse sedi di altre Associazioni del paese.

Ornago è famosa per il suo Santuario dedicato alla Beata Vergine del Rosario, sito nella frazione omonima. Il tempio mariano, edificato nel 1567, custodisce al suo interno un’effigie di una Madonna con bambino con in mano un rosario, dipinta dal pittore Federico da Monza nel 1704.

Dal 1714 il dipinto, che campeggia sull’altare maggiore del Santuario, è entrato a far parte di una tradizione popolare: proprio in quell’anno, caratterizzato da lunghi mesi senza piogge, gli Ornaghesi attribuirono all’effigie della Madonna con il bambino la scoperta di una risorgiva poco lontana dal luogo di culto. Per diverso tempo la Chiesa considerò la risorgiva un fatto naturale. Non così la popolazione, che avviò spontaneamente un vero e proprio moto di adorazione sia per la fonte modern glass bottles, detta “Fontanella di Ornago”, che per la Madonna.

La seconda domenica dopo Pasqua e la seconda domenica di ottobre si celebrano ben due feste in onore del Santuario della Beata Vergine del Lazzaretto.

Pietro Verri (Milano, 12 dicembre 1728 – Milano, 28 giugno 1797) fu un filosofo, storico, economista e scrittore italiano, esponente dell’Illuminismo. Fu sepolto nella cappella posta sul lato sinistro del Santuario della beata Vergine del Lazzaretto di Ornago, che custodisce anche le spoglie della sua prima moglie Marietta Castiglioni, morta di tisi nel 1781, e di suo figlio Gabriele, morto ad un anno di età nel 1778.

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